Tipps und Tricks für einen angstfreien Tierarztbesuch

Tierkrankenversicherungen bieten einen umfassenden Schutz.
Sie und ihr Vierbeiner sind für den Ernstfall abgesichert. Vorsorgeschutz wie z.B. Impfungen, Wurmkuren, Parasitenprophylaxe oder Zahnreinigungen werden von manchen Versicherungen übernommen.

Die festen monatlichen Beiträge bieten die Möglichkeit plötzliche finanzielle Belastungen abzupuffern. So können Sie ihrem Tier angstfrei schnell Hilfe zukommen lassen. Es gibt Versicherungen mit denen wir sogar direkt abrechnen. Gerne informieren wir Sie in der Praxis über verschiedene Versicherungen.

Angstfreie Praxis“ bedeutet, dass ein bewusster Umgang mit der Angst der Tiere im Praxisalltag einen hohen Stellenwert hat. Dazu treffen wir verschiedene Maßnahmen, was schon bei der Farb-, Geräusch-, Licht-und Duftauswahl in den Räumlichkeiten beginnt. Bewegungen des Teams werden, wenn möglich dem Empfinden des Tieres angepasst. Die Übertragung der Ängste des Besitzers auf die Tiere spielt auch eine bedeutende Rolle.

Geduldiges positives Training im Umgang mit manchmal wichtigen Zwangsmaßnahmen, wie Transportboxen oder auch Maulkörbe bei eventuell schmerzhaften Untersuchungen, sind wichtig für einen angstfreien Tierarztbesuch.

Wenn der Transport in die Praxis gelinde verläuft, sind auch Sie als Besitzer schon ein wenig entspannter. Daraus ergibt sich eine gute Zusammenarbeit zwischen Tierbesitzer und Tierarztteam.

Das Ziel: im Krankheitsfalle des Haustieres oder für nötige Prophylaxe Maßnahmen den Zugang in die Praxis und die Behandlung möglichst angstfrei zu gestalten.

Was können Sie tun:

  • Boxentraining zu Hause, das heißt bei Katzen zum Beispiel die Box nicht erst am Tage des Tierarztbesuchs rauszuholen, sondern vorher schon hinzustellen und mal das Futter dort anzubieten
  • Sicherer Transport zur Praxis (rutschsichere Unterlage, zuverlässige Befestigung, Hunde in gewohnter Befestigung/Box)
  • Hunde draußen ausgiebig schnuppern lassen, zum Lesen aller Nachrichten
  • Planen Sie für die ersten Besuche ein großzügiges Zeitfenster ein, damit ein vorsichtiges Kennenlernen möglich ist
  • Katzenbesitzer können im Wartezimmer die Katzenschutzzonen nutzen oder uns die Katze in der Box in einen Ruheraum stellen lassen. So bleibt ihnen der aufregende Kontakt mit Hunden erspart. Wir bemühen uns um schwerpunktmäßige Trennung der Spezies bei der Sprechstundenplanung.
  • Auch extrem wehrhafte oder schreckhafte Patienten können einen Tierarztbesuch angstfrei empfinden, wenn sie beruhigende Arzneien, z. B. pflanzliche wie Johanniskraut oder Baldrian, rechtzeitig in richtiger
    Dosierung eingenommen haben.
  • Katzen am Vorabend vor einem Eingriff schon in die Praxis bringen. Ohne Transport-, Boxen- und Akklimatisationsstress benötigen die Tiere deutlich weniger Narkosemittel.
  • Bei aufwendigen Untersuchungen ist es oft gut, intervallmäßig mit dem Tier umzugehen, es beobachten zu können, zu hören, seine frischen Ausscheidungen beurteilen zu können.
angstfreie Untersuchung

angstfreie Untersuchung

 

zwanglose Fütterung

zwanglose Fütterung

Die Patienten dürfen auch tagsüber bei uns bleiben.

Sie sind berufstätig und haben das Gefühl, mit Ihrem Tier ist etwas nicht in Ordnung?

Rufen Sie uns an. Wir nehmen Ihr Tier auch außerhalb der Sprechstundenplanung nach Vereinbarung an. So kann oft eine Krankheit im Entstehen sanft behandelt werden.

Wir dokumentieren die Behandlungen für Sie, machen Fotos von Befunden, sprechen gegebenenfalls nötige Behandlungen mit Ihnen ab.

Bei manchen „Tierarzt skeptischem“ Patienten hilft es, wenn er hungrig zu uns kommt. Sie geben uns damit die Chance, unsere Praxis für ihr Tier als einen angenehmen Ort zu präsentieren, an dem es auch Futter gibt.

Gibt es Akzeptanzprobleme, bringen Sie eigenes Futter mit und kommen nach Absprache auch nur mal zu Besuch oder zum Wiegen.

Denn: Wir lieben Tiere und möchten, dass sie uns angstfrei begegnen können!